Kirschblütenfest - Feier der Schönheit

Samstag, 27. September 2008 1:09

Seit jeher steht die japanische Kirschblüte als das Symbol der Schönheit, des Aufbruchs aber auch der Vergänglichkeit. Keine andere Blüte wird man in den zahlreichen Aufzeichnungen, den literarischen Werken oder auch den zahlreichen Begebenheiten rund um Japan so oft wahrnehmen wie eben diese filigrane Blüte des Yoshino Kirschbaumes. Seit jeher ist diese Blüte mit der japanischen Kultur verbunden und steht alljährlich im Form des Kirschblütenfestes auch in der sonst so schnelllebigen Metropole Tokio im Mittelpunkt.


(c)Saybia|Pixelio.de

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Dieses Fest, dass bereits seit Jahrtauenden in Japan gefeiert wird, findet traditionell immer dann statt, wenn in der eigenen Region die Blüte das erste mal erblüht. Das kann von Mitte bis Ende März sein und unterscheidet sich je nach Region, wobei sich die Festlichkeiten wiederum keinesfalls unterschieden. Der Sinn hinter dieser Festlichkeit ist dabei der, dass die Kirschblüte den Winter verabschiedet und die warme Zeit einläutet. Dabei stehen die warmen Monate auch für das Leben und dem entsprechend wird dieses wundervolle Fest auch gefeiert.

So wird in allen Familien dann ein fröhliches Fest gefeiert, zu dem Freunde oder auch Bekannte eingeladen werden. Gerne wird dieses Fest auch in der Öffentlichkeit gefeiert und man kann als Reisender dies dann auch erleben. In Tokio findet dies an ausgewiesenen Plätzen wie beispielsweise den Okutama See statt, der als einer der wichtigsten Stauseen in der Stadt zählt. Dabei ist gerade diese Region eine der schönsten inmitten der Stadt, da man hier auch das Tama Hügelland mit all seinen naturellen Reizen vorfindet. Zudem sind hier zahlreiche Sehenswürdigkeiten vorhanden, die nicht nur die Aspekte der Moderne aufgreifen sondern auch Einblicke in das kulturelle Erbe der Stadt Tokio ermöglichen.


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Tama Areal - Erholung außerhalb von Tokio

Samstag, 27. September 2008 1:04

Wagt man als Reisender in Tokio einmal den Schritt raus aus den quirligen und hektischen Treiben wird man eine ganz andere Facette Tokios wahrnehmen. Denn nahe der Stadtgrenze findet man das Tama Hügelland vor, welches eine der schönsten Regionen im Südwesten der Millionenmetropole ist. Dieses rund 300 Quadratkilometer große Areal wird geprägt von dem gleichnamigen Fluss Tama und ist bekannt für seine fruchtbaren Ebenen, in denen sich grüne Oasen wie Perlen an einer Kette aufreihen.


(c)Mariocopa|Pixelio.de

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Hier ist die Ruhe und Idylle zuhause und man lernt dabei die Vielseitigkeit Tokios besonders zu schätzen. Dabei ist diese Region aber keinesfalls einfältig, da man hier zum einen zahlreiche archäologische Ausgrabungsstätten besichtigen kann, die der Jomon Epoche zugeordnet werden. Auch findet man hier zwischen den bewaldeten Hügeln und den sanft geschwungenen Tälern Ausflugsziele wie den Motorsport Park Tama Tech. Hier kann sich der junge und junggebliebene Reisende auf sämtlichen Motorsportfahrzeugen vergnügen und einmal unbeschwert mit hohen Tempo die zahlreichen Rennstrecken erkunden.

Auch findet man hier den Tama Zoo vor, welcher als einer der schönsten Zoos gezählt wird und in drei Areale eingeteilt ist. Neben den asiatischen sowie den afrikanischen Teil findet man hier auch einen australischen Garten mit seiner typischen Flora und Fauna vor. Zudem kann man hier auf Tuchfühlung mit Raubtieren gehen, da der Zoo Busfahrten inmitten des großen Raubtiergeheges anbietet und man so Tiger und Löwen aus nächster Nähe beobachten kann. Vom Tama Zoo aus kann man dann auch eine Fahrt mit der Einschienenbahn in Betracht ziehen, um das wunderschöne Areal ganzheitlich zu entdecken.

Leider muss man sagen, dass aufgrund der Hauptstadtverlegung mittlerweile einige Siedlungen in das Tama Areal Einzug erhielten und man nun hier Wohnprojekte wie das new Towns Tama oder auch die Kohoku Tokio Siedlung vorfindet.


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Takao Berg - Fluch für Ehepaare

Samstag, 27. September 2008 0:57

Sollte man als langjähriges Paar einmal in Erwägung ziehen, dass man fortan lieber als Single durch das Leben schreiten möchte, dann sollte man die nächste Reise nach Tokio buchen und sich dort zum Berg Takao aufmachen. Denn diese naturelle Sehenswürdigkeit ist der Legende nach mit einem Fluch behaftet der besagt, dass alle Liebespaare oder Ehepaare die den Berg gemeinsam besteigen, in naher Zukunft geschieden oder sich trennen werden. Diese uralte Sage stellt dabei vermutlich so manchen vor ein enormes Problem, denn ohne Zweifel ist eine Besichtigung dieses Berges ein Reiz den man sich nur schwer entziehen kann.


So ist der Takao mit seinen rund 599 Metern Höhe eine Sehenswürdigkeit die einen wundervollen Panoramablick mehr als garantiert. An die wunderschöne Kanto Ebene angrenzend wird man von der Gipfelspitze aus sowohl die beeindruckende Kulisse Tokios wahrnehmen, aber auch die satt grünen Oasen der Täler rund um Yokohama. Hier findet man auch die buddhistische Klosterschule Shingon vor, die einen Besuch mehr als wert ist. Das besondere dieses Klosters ist dabei, dass es vermutlich im Jahre 807 erstmals erbaut wurde und die Lehre dieser dort lebenden Mönche als eine eigene Form des Buddhismus angesehen wird. So spricht man umgangssprachlich auch von dem esoterischen Buddhismus, der seine Wurzeln in der chinesischen Mizong Lehre besitzt.  Dabei ist interessant zu wissen, dass im buddhistischen Glauben der Takao einer der drei heiligen Berge ist und dementsprechend geschätzt werden soll. Als Reisender sollte man daher die Natur entsprechend beachten und sich an dieser einfach nur erfreuen, da sie hier so wunderbar ist und förmlich aus einer anderen Welt zu entstammen scheint.

Als kleine Beruhigung kann man anführen, dass es auch Paare gibt die den Fluch des Takao überlebt haben und heute immer noch zusammen sind.


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Rainbow Bridge

Samstag, 27. September 2008 0:56

Einmal eingetaucht  als Tourist in das quirlige Treiben der Stadt Tokio wird man immer wieder Sehenswertes wahrnehmen, dass einen zwar so vertraut aber dennoch so anders erschient. Fast mutet es in Tokio so an, als wäre hier alles eine Nummer größer, fortschrittlicher oder einfach auch nur anders. Hier mutieren Plätze oder Begebenheiten des täglichen Lebens dazu, eine kleine Attraktion zu werden, die man einfach nur bestaunen möchte.


Eine dieser Attraktionen ist dabei sicherlich das Rathaus von Tokio mit seinen imposanten Bauwerk. Aber auch der Bahnhof von Tokio hat es wahrlich in sich und wird den Besucher beeindrucken. Mit seinen besonderen Bauwerk das aus einer gigantischen Glaskuppel besteht und aus unzähligen Etagen, wird man hier als Besucher erst einmal einige Zeit brauchen um dieses Ambiente förmlich aufzusaugen. Dazu kommt natürlich das hektische Treiben der Metropole, da der Bahnhof Tokios für die meisten Menschen hier der wichtigste Platz des täglichen Lebens ist und als Wandelplatz fungiert. Als Reisender sollte man hier vermutlich eine Besichtigung in den Stunden des Vormittags anstreben, da der Bahnhof dann etwas übersichtlicher ist und man die zahlreichen kleinen Geschäfte erkunden kann, die hier etabliert sind.

Sehenswert ist dann auch die bekannte Rainbow Bridge von Tokio. Diese rund 800 Meter lange Hängebrücke wird nur von zwei Pfeilern getragen und verbindet die Stadtbezirke Odaiba und Minato (Tipp: Golden Gate Bridge San Francisco, Ponte 25 de Abril Lissabon). Hier rollen auf zwei Ebenen tagtäglich Tausende von Fahrzeugen und lassen die Rainbow Bridge zu einer der wichtigsten Straßen Tokios mutieren. Eine Besichtigung dieser kleinen Sehenswürdigkeit ist aber nur tagsüber möglich, wobei es ein imposantes Schauspiel ist diese in den Abendstunden von einer der unzähligen Aussichtsplattformen aus der Ferne zu betrachten. Denn dann wird die besondere Schwebebrücke von allen Seiten anstrahlt und bietet eine wundervolle Ergänzung zur beleuchteten Skyline von Tokio.


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Nö Theater - zwischen Mythologie und Geisterbeschwörung

Samstag, 27. September 2008 0:53

Welcher Japan-Urlauber kennt sie nicht- die mimiklosen Masken, die mit ihren zarten Hauttönen so manches Gesicht eines Japaners schmücken, der sich in atemberaubenden Gewändern zu besonderen Klängen bizarr bewegt? Die Masken die einerseits so ansehnlich und magisch sind, aber andererseits eine bannziehende Unheimlichkeit ausstrahlen? Die Rede ist hier von den traditionellen Nö- Masken die man sowohl bei den zahlreichen Straßenumzügen aber auch vor allem im Nö- Theater wahrnehmen kann.


Dabei haben sowohl die Masken als auch das Theater eine sehr lange Tradition in Japan und sollten vom Besucher unbedingt beachtet werden, da sie Einblicke in die Jahrtausende alte Kultur zulassen in der bestimmte Obrigkeiten vorherrschen . So ist das Nö- Theater seit jeher eine Kunst, die nur Männer als Darsteller erlaubt und die auch nur menschliche Empfindungen als Bewegungsabläufe erlaubt. Erstmals im 14. Jahrhundert ins Leben berufen, stellen hier die Schauspieler Szenen aus der japanischen und chinesischen Mythologie nach und beeindrucken den Zuschauer mit Mimiken und Gesten die den menschlichen Bedürfnissen nachgeahmt sind. Wut, Trauer, Schreie und Zorn werden hier nur mit Gesten nachgestellt und die wahrzunehmenden Töne kommen traditionell von einer Flöte, Trommeln oder den begleitenden Chorgesang.

Sicherlich ist dies ein beeindruckendes Schauspiel, dass beim Betrachter alle Sinne erwecken wird. Denn auch wenn man im Unterbewusstsein weiß, dass es sich beim Nö- Theater um eine Inszenierung handelt, so wird die Interpretation und vor allem die Maskerade mit den mimiklosen und starren Masken so manchen Zuschauer in eine Welt der Illusion entführen, die so real erscheint. Diese unerklärliche Begebenheit des realen Wahrnehmens kommt daher, dass das Nö- Theater nicht zuletzt eine Interpretation von Geisterbeschwörungen, Schamanentänze und auch dem traditionellen japanischen Glaubens ist, in dem die Ur- Ängste der Menschen verarbeitet werden.


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Bonsai Dorf - Japan en Minature

Samstag, 27. September 2008 0:48

Eine kleine Sehenswürdigkeit die die Reize Japans besonders schön zur Geltung bringt, ist das im Jahre 1925 eröffnete Bonsai Dorf. Dieses Dorf entstand kurz nach dem verheerenden Erdbeben von Tokio, als über 100000 Menschen ihr Leben lassen mussten und viele keine Heimat mehr hatten. Damals entschlossen sich einige Bonsaizüchter aus der Hongo Region in den nördlichen Stadtbezirk zu ziehen, da dieser mit seiner guten Bodenqualität bestens dafür geeignet erschien, um hier eine neue Existenz aufzubauen. Dies gelang ihnen auch in sofern, als das man heute hier eine der schönsten Regionen Tokios vorfindet, in der in den unzähligen Vorgärten Bonsais in allen erdenklichen Größen und Formen heran gezüchtet werden. Alljährlich lockt diese besondere Kulisse Scharren von Besuchern an und man wird sich wahrlich an diesem Anblick erfreuen. Die hier sichtbaren Gewächse sind dabei keinesfalls mit den in heimischen Gefilden erhältlichen Exemplaren vergleichbar, wobei interessanterweise der Bonsai nicht nur hierzulande sehr teuer ist, sondern auch in seinen Ursprungsland als Luxusprodukt gilt. Da jedoch das Betrachten dieser Schönheiten glücklicherweise das Reisebudget nicht belastet, sollte man sich diese Sehenswürdigkeit nicht entgehen lassen.


Ein Ausflug in das Bonsai Dorf kann zudem noch mit einen Besuch des Ota Memorial Museums verbunden werden, dass in unmittelbarer Nähe liegt. Dieses Museum gewährt Einblicke in die alte japanische Lebensweise und beinhaltet eine Ausstellung von über 12000 Holzschnitten namhafter Künstler. Etwas gewöhnungsbedürftig ist dabei, dass der Besucher barfuss durch das Museum laufen muss, was aber sicherlich mehr als wohltuend anmutet, da man hier auf den bekannten Tatami Matten geht. Als Abschluss des individuellen Kulturausfluges kann man dann noch die traditionelle Teestube des Museums besuchen, wo das Getränk auf die alte Weise zubereitet wird.


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Metropolitan Government Buildings - Rathaus von Tokio

Samstag, 27. September 2008 0:42

23 Stadtbezirke, die Hautstadtbezirke sowie die vier Präfekturen Tokios und die dazugehörigen Ballungsgebiete der japanischen Alpen sowie auch der abgelegenen Pazifikinseln die allesamt unter dem vermeintlichen Einheitsbegriff Tokio umgangssprachlich zusammengefasst werden, benötigen eine sorgfältige Organisation und Verwaltung in ihrem tagtäglichen Ablauf. Denn was für den Besucher als Einheit wahrgenommen wird, ist in Wirklichkeit dank der administrativen Darlegung der Verwaltung Tokios keine Einheit sondern wird eben in die genannten Begriffe unterteilt. All diese zahlreichen Unterteilungen werden jedoch einheitlich im größten Gebäude Tokios verwaltet- dem Rathaus Tokios. Hier werden wirtschaftliche Abläufe ebenso verwaltet wie auch die sozialen Belange der Millionenmetropole, wobei dieses Rathaus keinesfalls dem vermutlich bekannten heimischen Bild eines solchen entspricht.


Im Jahre 1981 erbaut für über eine Milliarde Euro ist dieses Gebäude mit seiner überragenden Architektur zum einen ein Meisterwerk der japanischen Konstruktion, zum anderen aber auch eine wahre Sehenswürdigkeit. Denn nicht nur das hier die ganze Verwaltung Tokios stattfindet, nein man findet hier auch eine Sehenswürdigkeit vor, die man sich keinesfalls entgehen lassen sollte. So wurde das imposante Gebäude  im Stil einer gotischen Kathedrale errichtet, die mit ihren zwei Türmen und einer Höhe von rund 248 Metern alles andere überragt, aber parallel dazu nicht die gotische Schwere ausstrahlt, sondern gekonnt die Leichtigkeit des japanischen Baustils präsentiert. Diese Kombination in Worte zu fassen ist mehr als schwer, da man hier eine ganz besondere Kulisse vorfindet die in dieser Form einmalig ist und weltweit Aufsehen erregt. Dies kommt nicht zuletzt auch daher, dass hier der Star Architekt Kenzo Tange sich wahrlich austobte und so ein Bauwerk schuf, dass seines gleichen oftmals vergeblich sucht . Als Besucher kann man dieses Bauwerk mit seinen zahlreichen Stockwerken jederzeit besichtigen, und es hält auch Annehmlichkeiten wie Aussichtsplattformen oder auch ein Cafe für den Besucher bereit.


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Asakusa Tempel - Buddhismus in Japan

Samstag, 27. September 2008 0:29

Der Asakusa- Tempel der auch unter dem Namen Sensoji bei zahlreichen Reisführern aufgeführt ist, gilt als eine der Sehenswürdigkeiten in der Metropole Tokio. Allerdings muss man vorneweg sagen, dass diese Sehenswürdigkeit zum einen wahrlich ein Touristenmagnet ist und zum anderen vermutlich auch für viele nicht das beinhaltet was man sich verspricht. Denn der Asakusa Tempel ist zwar durchaus sehenswert aber er hat in den letzten Jahren sehr stark unter seiner touristischen Beliebtheit gelitten und ist daher weder in der Atmosphäre noch in der ihn umgebenen Kulisse einer der besonders attraktiven Tempel. Er ist jedoch deshalb so beliebt, da man in der nahen Umgebung der Millionenstadt keinen anderen vergleichbaren Tempel besuchen kann, ohne vorher einen stundenlangen Anfahrtsweg in Kauf zu nehmen wie beispielsweise zum Kyoto Tempel.


Daher wird in fast allen Reiseführern auf diesen Tempel aus dem 7. Jahrhundert verwiesen, den eine sehr interessante Legende umwirbt. So sagt man, dass zwei Brüder seinerzeit versuchten eine Statue der barmherzigen Göttin immer wieder zum Fluss Sumida zurück bringen wollten, diese aber immer wieder bei ihnen auftauchte. Ihr zu Ehren wurde dann der buddhistische Tempel erbaut, der seitdem Anziehungspunkt für zahlreiche Gläubige ist. In dieser Kulisse findet auch alljährlich das dreitägige Matsuri Fest statt, welches eine kleine Attraktion darstellt. Besonders sehenswert ist in der Tempelanlage auch das Donnertor sowie die über fünf Stockwerke verteilte Pagoda, die dem Bostsu gewidmet ist. Allein aufgrund dieser Begebenheiten wäre die Tempelanlage sicherlich mehr als beachtenswert, allerdings hat hier der Konsum regelrecht das Ambiente zerstört. Denn unzählige Souvenirgeschäfte mit kitschigen Plastik Buddhas säumen hier den Weg und lassen bedauerlicherweise das ehrwürdige Ambiente zu einem Tourismus El Dorado mutieren.


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Metropolitan Museum of Photography

Samstag, 27. September 2008 0:25

Ohne hier große Markennamen nennen zu wollen, weiß nahezu ein jeder, dass sich vielleicht auch im eigenen Haushalt so manches Gerät aus dem fernen Japan wiederfindet. Gerade die zahlreichen Menschen deren Leidenschaft der Fotografie gilt, wissen seit jeher die wunderbaren Gerätschaften aus dem Hause Tokio zu schätzen, die hier seit jeher am Markt etabliert und geschätzt sind.


Und auch wer keinen Fotoapparat besitzt, der verbindet gerade mit den Schlagwörtern Japan und Urlaub nicht zuletzt zahlreiche kleine Japanern die freudestrahlend alles ablichten, was ihnen vor die Linse läuft. Daher ist es nicht verwunderlich, dass man in Tokio eines der umfangreichsten Museen vorfindet, welches sich allein auf die Fotografie konzentriert. Das Tokyo Metropolitan Museum of Photography kann man als das Museum bezeichnen, wenn es um die Geschichte der Fotografie sowie der Videokunst geht. Mehr als 17000 Exponate werden hier dem Besucher präsentiert und entführen diesen in die vielseitige Geschichte der ganz besonderen Kunst des Augenblicks. Hier wird sich ein jeder Besucher wohl fühlen, denn zudem findet man hier nicht nur Einblicke in die Fototechnik vor, sondern vielmehr wird hier auf beeindruckende Weise auch vermittelt, was eigentlich in der digitalen Kunst oder auch dem modernen Videosegment alles möglich ist. In gigantischen Kinosälen wird man hier wahrlich in die Multimedia Welt eintauchen und sich an der modernen Kunstform erfreuen.

Parallel dazu findet man nahe dem Fotokunst Museum auch das im Jahre 1926 eröffnete Tokyo Metropolitan Art Museum, welches sich auf die traditionelle Kunstform Tokios beschränkt. Zahlreiche Ausstellungsräume entführen den Besucher in die Welt der feinen und filigranen Tintenzeichnungen sowie auch der modernen Impressionen japanischer Künstler. Besonders lebendig wird ein Ausflug in die traditionelle Seidenmalerei Japans dadurch, dass hier auch regelmäßige Workshops stattfinden an die man auch als Besucher teilnehmen kann.


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Tokyo Tower - Über den Dächern Tokios

Samstag, 27. September 2008 0:21

Paris hat den Eifelturm, Dubai den Burj Dubai und Tokio hat den Tokyo Tower, was wiederum zeigt das die Millionenstadt hier weder den westlichen als auch den arabischen Vorreitern in nichts nach steht. Denn auch in Tokio ist es dem Besucher möglich einen fantastischen 360 Grad Panoramablick weit über den Dächern der Stadt zu erhaschen und der nahezu unbezahlbar sein wird. Einst im Jahre 1958 errichtet, gilt der Tokyo Tower mit seinen rund 333 Metern als der größte freitragende und  stehende Eisenturm weltweit. Nicht einmal der Eifelturm in Paris kann hier mit halten, da diesem rund neun Meter fehlen um an seinen japanischen Gefährten anzuknüpfen. Dabei ist der Tokyo Tower ein bauliches Meisterwerk, denn während er doch um einiges höher ist, ist er mit seinen Gewicht von rund 4000 Tonnen um einiges leichter als der Pariser Geselle, der immerhin auf rund 7000 Tonnen Gewicht geschätzt wird.


(c)Memephoto | Pixelio.de

(c)Memephoto | Pixelio.de

Zu besichtigen ist der Turm das ganze Jahr, wobei er einige Besonderheiten für den Besucher parat hält. So lässt er sich in einzelne Ebenen unterteilen, auf denen sich kleine Sehenswürdigkeiten befinden. Auf der untersten Ebene beispielsweise findet man ein Aquarium sowie ein Wachsmuseum (Tipp: Madame Tusauds London) vor, welches den Besucher in ganz andere Atmosphären entlockt. In rund 150 Metern sowie auch in 250 Metern Höhe findet man dann zwei sehr sehenswerte Aussichtsplattformen vor, die bereits einen sehr guten Überblick über Tokio vermitteln und sich für den Besucher eignen, der nicht in ganz schwindelerregende Höhen starten möchte. Von hier aus kann man bei guten Wetter auch die kleinen Halbinseln rund um Tokio bewundern, sowie auch den Berg Fuji im westlichen Tokio. Wer jedoch bis nahezu an die Spitze des Turmes möchte, kann dies gerne tun, wobei die oberste Etage als Sitz für zahlreiche Fernsehsender und Radiostationen dient, die hier ihre Übertragungsgeräte und auch Antennen platziert haben.


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Impessum