Wiederaufbau Museum Tokio - Erdbeben Tokio 1923

Samstag, 27. September 2008 0:17

Tokio ist eine der reizvollsten Städte auf der Erde, da sie jeden Besucher auf die unterschiedlichsten Weisen fasziniert und nachhaltig beeindrucken wird. Ihr Glanz, der nicht aufzuhaltende Fortschritt und die besondere Kulisse lassen Tokio zu einer der beliebtesten Hauptstädte weltweit mutieren. Dies war aber nicht immer so. Denn auch Tokio besitzt eine geschichtliche Vergangenheit, in der nicht Ruhm und Glanz den Alltag prägten, sondern Tragödien und Verluste. So litt die Stadt unter den Folgen des Krieges ebenso wie auch unter zahlreichen naturellen Ereignissen, die aufgrund der geographischen Lage immer wieder verheerend waren.


Dabei erlebte die Stadt vermutlich im Jahre 1923 die schwerwiegendste Tragödie, als das große Kanto- Erdbeben die Stadt in manchen Bezirken nahezu vollkommend zerstörte. Bei diesen Erdbeben kamen über 100000 Menschen ums Leben, und eine weitaus größere Anzahl verlor dabei ihr gesamtes Hab und Gut. Als Erinnerung an diese damalige Zeit wurde an einer Stelle, die damals eigentlich als Schutzraum dienen sollte,  aber über 30000 Menschen in den Tod riss, ein Museum der besonderen Art errichtet. So findet man hier das Wiederaufbau- Museum vor, welches sich auf mehrere Etagen verteilt. Hier kann man auf sehr persönliche Weise einen Eindruck erhaschen, welches Ausmaß der Zerstörung damals in Tokio herrschte und man kann angesichts der zahlreichen Exponate erahnen, unter welchen Zustand die Menschen nach der Tragödie lebten mussten. So sind hier geschmolzene Gegenstände, Exponate und auch Berichte aus der Zeit zu sehen, die ergänzt werden von zahlreichen Aufzeichnungen der Überlebenden. Auch findet man hier eine kleine Ausstellung zu Ehren der damaligen Künstler vor, die bei diesen tragischen Ereignis ihr Leben ließen.

In Erinnerung an die zahlreichen Opfer der damaligen Zeit und vor allem auch in Hinblick auf die heutige Lage ist dem Museum zudem eine buddhistische Andenkenshalle angegliedert, in der man den Opfern gedenken kann, aber auch um Beistand beten kann, damit sich eine solche Tragödie nicht wiederholt. Zudem findet man hier auch die sogenannte Andenkensglocke vor, die an die Bombardierungen im Weltkrieg erinnern soll, und die ebenfalls als Mahnmal dient.


Thema: Sehenswürdigkeiten | Kommentare (0)

Yoyogi Sportzentrum - Olympia in Tokio

Samstag, 27. September 2008 0:14

Das Japan sportlich ist wird sicherlich alljährlich immer wieder bei den zahlreichen internationalen Sportveranstaltungen wie den Olympischen Spielen oder auch anderen Wettkämpfen deutlich. Daher wird man auch als Besucher hier immer wieder auf zahlreiche Sportstätten treffen, die von geräumigen und weitläufigen Anlagen bis zu den unendlichen kleinen Sportschulen reichen, die hier bereits die jüngsten Bewohner Tokios in traditionelle aber auch internationale Sportarten trainieren. Eine der wohl schönsten und beachtenswertesten Sportanlagen ist dabei das Yoyogi Sportzentrum. Diese Anlage im Herzen Tokios gilt als eine der beachtenswertesten weltweit, da die Architektur mehr als meisterlich ist und auf den Betrachter mit ihren schwebenden Dächern einen imposanten Eindruck vermittelt.


(c)Sekicho | Wikipedia.org

(c)Sekicho | Wikipedia.org

Für viele Bewohner Tokios ist dieses Bauwerk das schönste der Stadt, da es die Einflüsse der modernen Architektur mit der japanischen Ästhetik so gekonnt paart und dabei einen wertvollen Dienst leistet. Erbaut wurde dieses umgänglich als Meisterwerk angesehene Bauwerk im Jahre 1958, als die Asian Games hier statt fanden und auch als die ersten Olympischen Spiele in Japan die internationale Aufmerksamkeit auf sich zogen, war das Yoyogi Sportzentrum im Augenmerk zahlreicher Wettkämpfe. Dabei beobachteten rund 65000 Zuschauer das Geschehen von den weitläufig angelegten Zuschauertribünen, wobei das gigantische Areal aber noch weit aus mehr Platz bietet, denn sowohl in den Schwimmhallen als auch auf den Basketball Plätzen finden nochmals rund 20000 Zuschauer Platz. Allein anhand dieses unglaublichen Fassungsvermögens wird sicherlich deutlich welch imposante Sehenswürdigkeit man hier vorfindet, die übrigens tagtäglich auch außerhalb der zahlreichen Sportveranstaltungen besichtigt werden kann.

Ein Besuch dieser Anlage lohnt sich aufgrund der beeindruckenden Größe in der Millionenmetropole Tokio jederzeit, da man sich dies allein aufgrund der engen Verhältnisse der Stadt nicht vorstellen kann, dass hier inmitten des turbulenten und unübersichtlichen Treibens ein solches Areal überhaupt möglich ist.

Nach Peking (2008) wird die nächste Sommerolympiade in London 2012 ausgetragen.


Thema: Sehenswürdigkeiten | Kommentare (0)

Meiji Schrein - Symbol des Wirtschaftsaufschwung

Samstag, 27. September 2008 0:01

In einer grünen Oase inmitten der turbulenten Stadt Tokio findet man den Meiji Schrein vor, der sicherlich als einer der Touristenmagneten bezeichnet werden kann. Denn seit jeher ist dieser Schrein ein Symbol das man so untrennbar mit Tokio verbindet und das für viele Besucher eine besondere Bedeutung hat. Dabei kann man sagen, dass sich diese besondere Bedeutung jedoch nicht nur auf die Besucher auslegen lässt, sondern auch für die Bewohner Tokios hat dieser Meiji Schrein eine mehr als traditionelle Symbolträchtigkeit.


Einst im Jahre 1920 errichtet, soll dieser Schrein an den im Jahre 1912 verstorbenen Kaiser Meiji sowie dessen Gattin erinnern. Beide galten als die Galionsfigur die nach ihrer Thronbesteigung im Jahre 1868 das alte Shogunat erließen und damit die Edo- Zeitrechnung beendeten. Mit ihnen wurde die Moderne eingeläutet, in dem sie Firmen modernisierten, die ersten Universitäten bauen ließen und auch Telegraphen sowie die Eisenbahn in Japan Einzug erhielten. Das neue Zeitalter begann und unter der Herrschaft Meiji entwickelte sich Japan immer mehr zu einer wirtschaftlich bedeutenden Stadt, die damalige Mächte wie China oder Russland immer mehr den Rang ablief.

Aufgrund dieser geschichtlichen Facette wird sicherlich deutlich, warum der Meiji Schrein eine so enorme Bedeutung besitzt, wenngleich er auf den ersten Blick nahezu unspektakulär aussieht. Jedoch ist er ein sehr beliebtes Ausflugsziel und eben nicht zuletzt auch eine besondere Stätte mit einer symbolischen Bedeutung.  Als Besucher wird man hier oft in den Genuss kommen, traditionell gekleidete Japaner wahrzunehmen, denn es ist an Tagen wie der Hochzeit, einen Jubiläum oder auch dem Geburtstag üblich diesen Platz aufzusuchen.

Sollte man als Besucher übrigens das Glück haben hier ein traditionell gekleidetes Brautpaar zu sehen, darf man dieses gerne fotografieren, und damit einen Hauch lebendige Kultur einzufangen. Wer hingegen noch etwas andere Kultur erleben möchte, der kann auch gerne das nahe Meiji Schrein Museum aufsuchen, in dem Exponate ausgestellt sind, die einst dem Kaiserpaar gehörten.


Thema: Sehenswürdigkeiten | Kommentare (0)

Tsukiji Fischmarkt - frischer geht nicht

Samstag, 12. Juli 2008 19:29

Japans Lebensphilosophie und die besondere Mentalität der Bewohner fasziniert gerade die westliche Kultur in jeglicher Hinsicht und erhält hier in vielen Bereichen Einzug. So bemerkt man deren Einflüsse in der Wohnraumgestaltung vieler Europäer, man orientiert sich in Europa gerne an der asiatischen Ruhe und so manch einer hat sich auch in kulinarischer Hinsicht den Einflüssen Japans vollkommen verschrieben. Gerade für diese Besucher gehört dann ein Besuch des Tsukiji- Fischmarkt in Tokio unbedingt dazu. Denn im Stadtteil Ginza gelegen, wird der Besucher hier in eine Welt der ursprünglichsten Esskulturen Japans entführt, die geprägt ist von zahlreichen Fischspeisen und besonderen kulinarischen Genüssen.


» weiterlesen …


Thema: Sehenswürdigkeiten | Kommentare (0)

Kaiserpalast - Residenz des Kaiser von Japan

Samstag, 12. Juli 2008 19:23

So manch ein Besucher Tokios wird sicherlich beim Betreten dieser wunderbaren Stadtkulisse den Eindruck haben, dass diese Stadt nur aus Gebäuden und Bauwerken der unterschiedlichsten Architekturen zu bestehen scheint. So lässt die Kulisse dem ersten Anschein nach wenig Platz für grüne Oasen. Doch dieser erste Eindruck wird sich beim genaueren Hinsehen als nichtig erweisen, denn im Ballungsgebiet Tokio gibt es mehr als hundert Parks, die allesamt der Öffentlichkeit zugänglich sind. Dabei gibt es einige grüne Erholungsquellen Kaiserpalast Japandie mehr als einen Besuch wert sind, da sie in ihrer liebevoll gestalteten Anlage eine Sehenswürdigkeit bereit halten.


» weiterlesen …


Thema: Sehenswürdigkeiten | Kommentare (2)

Impessum