Erster Eindruck von Tokio

Im Osten der Insel Honshu findet man als Reisender die Metropolregion Tokio, die seit dem Jahre 1868 als die Hauptstadt Japans gilt. Seit jeher ist diese atemberaubende Stadt daher für viele Reisende aus aller Welt verbunden mit Fortschritt, Hightech aber auch mit kulturellen Aspekten und den Facetten der unterschiedlichsten Kulturen. Diese durchaus ungewöhnliche Kombination zeichnet sich gerade in Tokio nicht nur in den wirtschaftlichen oder sozialen Ebenen deutlich ab, sondern wird auch gerade in natureller Hinsicht besonders deutlich. Hier geben sich zauberhafte Naturwelten mit atemberaubenden Architekturen die Hand und zeigen eine Welt der ungewöhnlichsten Perspektiven auf.


So liegt die Metropolregion mit ihren zahlreichen Stadtbezirken und die schwindelerregenden Wolkenkratzern auf einer der größten Inseln des japanischen Archipels an der gleichnamigen Bucht. Gerne wird diese Region auch als die Kanto Ebene bezeichnet, die einerseits besonders fruchtbar ist, aber auch unwahrscheinliche Gewalten in sich birgt. So regierte hier einst der heute eher ruhige Fujisan Vulkan, der in früheren Zeiten diese Region oftmals in Schrecken versetzte.

Heute hingegen profitiert diese Region besonders von der fruchtbaren Förderung von Vulkanasche und ist daher eine der reichsten Provinzen Japans. Gerade hinsichtlich des naturellen Reichtums kann man noch ergänzen, dass Tokio nicht zuletzt aufgrund seiner Lage an einer Meeresbucht hier wesentlich profitiert hat. Jedoch leidet diese herrliche Region in der sich eine besonders artenreiche Flora und Fauna ein Stelldichein gibt, auch gegenwärtig noch unter zahlreichen negativen Erscheinungen der Natur. Denn auch wenn der mächtige Vulkan bis heute ruht, so gerät die Welt Tokios immer wieder ins Zentrum einer anderen Naturgewalt. So liegt Tokio mit seinem Ballungszentrum an der vermutlich aktivsten Erdbebenzone weltweit und wird regelmäßig von kleinen Erschütterungen heimgesucht. Während für die meisten Bewohner Tokios kleinere Erdverschiebungen zum täglichen Leben gehören, wird dies jedoch trotz der einmaligen Kulisse für viele Reisende sehr ungewohnt und beängstigend anmuten.

Datum: Samstag, 12. Juli 2008 19:19
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